DE | EN

unternehmen bild

Besuch Fr. KlöcknerPflanzenschutzmittel, Energiepolitik oder auch Einschränkungen im Kartoffelanbau – neben den Erfolgen der Unternehmensgruppe gab es beim Besuch der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner am Montagabend auch zahlreiche Herausforderungen, über die die Vertreter der Emsland Group zu berichten wussten.


Seitens der Emsland Group begrüßten die drei Geschäftsführer Gerrit-Jan Wesselink (CEO und Sprecher der Geschäftsführung), Christian Kemper (CSO) sowie Stefan Hannemann (COO) die Gäste: Neben der Ministerin waren Albert Stegemann, CDU-Bundestagsmitglied aus Ringe, Emlichheims Samtgemeindebürgermeister-Kandidat Ansgar Duling, der Geschäftsführer Raiffeisen Ems-Vechte Laar Albert Weersmann sowie Kreislandwirt Rudolf Aalderink angereist.

 

Auch gaben die Vertreter der Emsland Group der Ministerin mit auf den Weg, wie schwierig es derzeit für die Landwirte sei, in dem aktuellen Umfeld ihr Geschäftsmodell zu betreiben. Als abnehmende Hand der Landwirte wurde zudem an die Ministerin herangetragen, dass die Landwirte kein Bittsteller seien, aber das auf europäischer und weltweiter Ebene gleiche Voraussetzungen für alle Abnehmer der Produkte gelten sollten.


Dieses Problem der europäischen Gleichbehandlung betreffe leider auch immer noch die Entkopplung von den Subventionen für die Stärkekartoffeln. So sei diese Entkopplung in einigen Ländern dadurch aufgehoben worden, dass durch Neukopplungen Anbauflächen ausgeweitet worden sind und man dort zu deutlich besseren Produktionsbedingungen produzieren kann. Es sei der Emsland Group auch in diesem Fall wichtig, dass die gleichen Voraussetzungen innerhalb der EU für alle gelten. Das Hauptproblem liege laut Albert Stegemann in der unterschiedlichen Förderinfrastruktur auf europäischer Ebene.


Frau Klöckner gab an, dass man sich um einen sinnvollen Ausgleich zwischen Forderungen an die Landwirte auf der einen und Förderungen auf der anderen Seite bemühe. Auf europäischer Ebene seien die Entscheidungen jedoch für die nächsten Jahre bereits festgelegt, dort könne man nur schauen, dass die Regeln von anderen Ländern eingehalten werden, und wenn nicht, sich nachdrücklich zu beschweren.


Interessant für Frau Klöckner, die bereits viel über das Unternehmen gehört habe, waren zudem auch die Fragen nach der Entsorgung der Erden. Die hohen Auflagen, die mit der Entsorgung der mit den angelieferten Kartoffeln anfallenden Erde einhergehen, seien teils nicht nachvollziehbar, so Herr Wesselink.


Im Gespräch lobte die Ministerin das vorhandene Knowhow und wertschätzte das Engagement des Unternehmens in der Grafschaft. Zudem sprach sie sich dafür aus, dass das Unternehmen auch künftig wettbewerbsfähig bleiben will und auch muss.


Die Emsland Group dankte den Gästen für ihren Besuch!