DE | EN

unternehmen bild

28.02 9.45 UhrMit dem Spatenstich vom 8. November 2018 begann die Erweiterung und Modernisierung der Produktionskapazitäten am Produktionsstandort Hagenow der Emsland Group. Es sollen vier weitere hochmoderne Walzentrockner der neuesten Generation und eine zusätzliche Verarbeitungskapazität von 120.000 Tonnen Kartoffeln pro Jahr entstehen. Insgesamt ist eine Investition in Höhe von ungefähr 25 Mio. Euro geplant.

Der Baufortschritt in Hagenow ist mit jedem Tag deutlicher zu sehen. Nachdem die Erdarbeiten und Gründungsvorbereitung abgeschlossen wurden und der Rückbau der Stahlkonstruktion und Betonplatten reibungslos umgesetzt werden konnten, erfolgte nun das Stellen der gut sichtbaren Tragkonstruktionen der Produktionshalle. In den nächsten Schritten erfolgen die jeweiligen Montagen der Wände und Decken. Für die Kalenderwochen 17. Und 18. ist der Start zur Einbringen der Anlagentechnik der Walzenfabrik vorgesehen.

Auch der Ausbau der Werkstatt zum Schälbereich ist weitestgehend abgeschlossen. Das Projekt zur neuen Kartoffelannahme bzw. Lagerung hat mit den Beräumungsarbeiten im Bereich der Anlieferungshalle begonnen und diverse Abbrüche von Mauern, dem Schachtkopf, der Rampe sowie Hindernisse im Boden nach sich gezogen. Auch hier liegen alle Arbeiten im vorgegebenen Zeitplan.

 

Die neuen Anlagen sind notwendig, um das Wachstum der Kundschaft zu begleiten. Als Komplettanbieter von Kartoffelstärke, modifizierter und Clean Label Stärken sowie von Kartoffelflocken und –granulaten nimmt die Emsland Group im Snackbereich eine besondere Stellung ein.

 

Die Kapazitäten am Standort Hagenow haben sich dann nahezu verdoppelt. Die neue Flockenfabrik in Hagenow wird aber auch in Hinsicht Umweltverträglichkeit und Energieeffizienz neue Maßstäbe setzen. Dabei werden ca. 100.000 Tonnen Dampf pro Jahr aus dem benachbarten Kraftwerk Biotherm bezogen. Die Firma Biotherm erzeugt Dampf aus dem nachhaltigen Rohstoff von Holzhackschnitzeln. Im Vergleich zur derzeitigen Dampferzeugung aus Ersatzbrennstoffen werden ca. 26.000 Tonnen CO2 eingespart.

 

Das Projekt sichert dabei nicht nur die vorhandenen 200 Arbeitsplätze am Standort, sondern schafft zusätzlich neue Arbeitsplätze im Werk und in den Bereichen der Landwirtschaft, bei Zulieferern und Dienstleistern.